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Lancia

 

Vincenco Lancia, 1881 geborener Sohn eines reichen Konservenfabrikanten, arbeitete zunächst als Buchhalter und später für Fiat als Rennfahrer und Versuchsleiter, bevor er sich mit einer eigenen Firma selbständig machte.


Der 29. November 1906 gilt als Gründungsdatum des Automobilunternehmens, das Lancia zusammen mit Claudio Fogolin gestartet hatte. 1907 konnte Lancia sein erstes Automobil als Prototyp vorstellen, einen 12 HP-Wagen, der als "Alpha" bekannt wurde.
Ihre fortschrittliche Technik machte die Lancia Wagen schnell breühmt: 1913 verfügten sie bereits über elektrische Beleuchtung und einen Anlasser.
1922 zeigte die Firma die erste weitgehend selbsttragende Karosserie der Welt, die mit dem Lambda dann auch in Serie ging. Mit seinen eleganten, konstruktiv oft brillanten Entwürfen erwarb sich Lancia einen hervorragenden Ruf.


In den frühen 1950er Jahren war Lancia im Motorsport erfolgreich, sogar in der Formel 1. Nach dem tödlichen Unfall von Vertragsfahrer Alberto Ascari, der 1955 starb, stellte das Werk die Beteiligung am Rennsport jedoch wieder ein.


1959 kaufte der Zementfabrikant Pesenti die finanziell angeschlagene Marke. Doch auch ihm fehlte das Glück. 1969 übernahm Fiat das Kommando bei Lancia.
Teilweise exquisite Entwürfe brachten keine große Resonanz, auch wenn die Rallye-Erfolge der Modelle Stratos und Delta den Namen Lancia nochmals in alle welt trugen.


Im Sommer 2009 hatte Fiat die Kontrolle über Chrysler gewonnen. Damit änderte Fiat auch die Strategie für seine Marke Lancia: Lancia kooperierte nun mit Chrysler. Ab 2011 folgten als neue Lancia-Modelle Flavia, Thema und Voyager auf Basis von Chrysler Entwicklungen.


Die Marke Lancia lebte jedoch nur in Teilen Europas weiter - mit geringem Erfolg.

Seit 2015 ist der Ypsilon das einzige Modell der Marke.

 

 

 

Delta HF Integrale

35.750,- €